Behandlung unter Lachgas

Sie befinden sich hier:

Wie funktioniert die Behandlung unter Lachgas?

Lachgas wird mit Sauerstoff über eine Nasenmaske zugeführt. Am Ende der Behandlung wird mit reinem Sauerstoff wieder ausgeatmet.

Bei dieser Form der Behandlung ist der Patient wach und ansprechbar. Er ist aber entspannt und angstfrei und nimmt so die Behandlung viel kürzer und angenehmer wahr als sie in Wirklichkeit ist.

Für eine schmerzfreie Behandlung bekommt Ihr Kind zusätzlich eine lokale Betäubung. Diese Maßnahme wird durch das Lachgas kaum bzw. gar nicht wahrgenommen.

Zum Ende der Behandlung erhält Ihr Kind reinen Sauerstoff. Dadurch wird das Lachgas innerhalb von 3-5 Minuten abgeatmet und aus dem Körper entfernt. Einige Kinder sind nach der Behandlung zwar noch müde, können die Klinik aber in Begleitung Ihrer Eltern verlassen.

Indikationen

  • ängstliche, aber kooperative Kinder ab dem 6. Lebensjahr und Jugendliche
  • kleinere, wenig schmerzhafte zahnärztliche Eingriffe mit zusätzlicher Lokalanästhesie
  • kurze, planbare Behandlungsdauer

Kontraindikationen

  • unkooperatives oder bewusstseinsgetrübtes Kind
  • behinderte Nasentamung
  • Mittelohrentzündung
  • Störung des Vitamin-B12-Metabolismus oder Vitamin-B12-Mangel

Kosten

Die Kosten für die Lachgassedierung werden von der Gesetzlichen Krankenversicherung nicht übernommen. Für Eingriffe bis zu 30 Minuten Dauer entstehen für die Eltern Kosten in Höhe von 37 €, plus 15 € pro weitere Viertelstunde.

Weiterführende Links