Kinderzahnärztliche Behandlung der Molar-Incisivus-Hypomineralisation (MIH)

Die Molar-Incisivus-Hypomineralisation, kurz MIH genannt,  ist eine häufige Mineralisationsstörung der bleibenden Zähne. Da die Zähne zum Teil große Strukturdefekte aufweisen und regelrecht zerbröseln, gehen sie mit einer Einschränkung der Lebensqualität einher.

Sie befinden sich hier:

Welches Ziel hat die MIH-Behandlung an der Zahnklinik der Charité?

  • Erfassung der Strukturstörung und deren Dokumentation
  • weiteren Zerfall der betroffenen Zähne reduzieren bzw. stoppen
  • Schmerzen reduzieren bzw. stoppen
  • die mundgesundheitsbezogene Lebensqualität des Kindes erhöhen

Ablauf und Dauer der MIH-Behandlung

Während der Erstuntersuchung erfolgt eine Überprüfung aller Zähne. Dabei werden u. a. das Ernährungs- und Mundhygieneverhalten, die Karieserfahrung, eine mögliche Zahnstrukturstörung und die Lebensqualität bestimmt. Danach wird Ihr Kind in der nächsten Sitzung nach den neuesten Therapie-Leitlinien behandelt.

Welche Kinder profitieren von der zahnärztlichen MIH-Behandlung?

  • Kinder mit Molar-Incisivus-Hypomineralisation (MIH)
  • Kinder, die mitarbeiten, das heißt, sich selbstständig auf den Behandlungsstuhl setzen und sich behandeln lassen
  • Kinder, bei denen kleinere, wenig schmerzhafte zahnärztliche Eingriffe unter Lokalanästhesie möglich sind

Wie steht es mit der Kostenübernahme bei einer MIH-Behandlung seitens der Krankenkassen?

Die Kosten für eine MIH-Behandlung durch zahnerhaltende Maßnahmen werden von den gesetzlichen Krankenkassen überwiegend übernommen. Die Kostenübernahme bei den privaten Krankenkassen ist sehr unterschiedlich geregelt und muss dem jeweiligen Versicherungsvertrag entnommen werden.